OeMAG ÖKOSTROMTARIFFÖRDERUNG

Die
Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind
(Anlagen bis inkl. 5 kWp können nur zum Marktpreis in die Bilanzgruppe
aufgenommen werden). Pro Jahr steht für die Förderung von
Photovoltaikanlagen ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung geregelt.

Die Änderung der Einspeisetarifverordnung 2012 (ÖSET-VO 2012) wurde am 23.12.2013 ausgegeben.
Hier finden Sie die aktuellen Einspeisetarife:

> Änderung der Einspeisetarifverordnung 2012 (ausgegeben am 23.12.2013)

Der Ablauf der Förderung umfasst folgende Schritte: 

> Einholen der notwendigen Genehmigungen und eines gültigen Einspeisezählpunktes
> Antragstellung bei der OeMAG
> Zuweisung des frei verfügbaren Förderkontingents
> Förderzusage in Form des Vertrages über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom
> Bau
und Inbetriebnahme der Anlage innerhalb von 12 Monaten ab
Unterzeichnungsdatum des Abnahmevertrages durch die OeMAG-Vorstände
> Meldung der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber an die OeMAG
> Tariflaufzeit 13 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage

Investitionszuschuss bei PV-Anlagen

Was wird gefördert?
Gefördert werden neu installierte Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind und ab dem 16.01.2014 einen Förderantrag gestellt haben und
im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene
Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in
direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt
werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten
Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Wenn Sie einen Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom
zum Netzparitätstarif abgeschlossen haben, besteht KEIN Anspruch auf den
Investitionszuschuss!

Wie hoch ist die Förderung?
Als Investitionszuschuss für
die Errichtung wird zusätzlich zur Tarifförderung ein Betrag in Höhe von
30% der Investitionskosten, höchstens jedoch von
200 Euro/kWpeak
gewährt.

Was ist bei der Einreichung der Investitionskosten zu beachten?
Spätestens
3 Monate nach Inbetriebnahme der Anlage muss der Anlagenbetreiber die
Endabrechnung bei der Ökostromabwicklungsstelle einreichen. Hierfür
müssen die jeweiligen Kosten auf dem von uns veröffentlichten Formular
gesammelt eingetragen und an uns übermittelt werden.

siehe OeMAG