Tarifförderung Photovoltaik

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind (Anlagen bis inkl. 5 kWp können nur zum Marktpreis in die Bilanzgruppe aufgenommen werden). Pro Jahr steht für die Förderung von Photovoltaikanlagen ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung geregelt.

Wichtige Informationen zur Fördervergabe (Tarifförderung):

Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der baulichen Maßnahmen eingereicht werden muss. Wurde bereits mit den baulichen Maßnahmen begonnen, besteht eine Kontrahierungspflicht nur mehr zum Marktpreis.

Photovoltaikanlagen, welche auf einer Freifläche errichtet werden sollen, sind nicht mehr förderfähig. 

Anlagen größer 200 kWp können nicht mehr gefördert werden. Daher ist eine Antragstellung für PV-Anlagen mit Anerkennungsbescheiden, die eine Modulspitzenleistung von über 200 kWp aufweisen, nicht möglich.

Die Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen“ des Klima- und Energiefonds (KLIEN) mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der OeMAG ist nicht möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klima- und Energiefonds sowie auf „umweltfoerderung.at„.

Die Einspeisetarife gemäß der aktuellen Verordnung finden Sie hier!

Der Ablauf der Förderung umfasst folgende Schritte:

  • Einholen der notwendigen Genehmigungen und eines gültigen Einspeisezählpunktes
  • Antragstellung bei der OeMAG
  • Zuweisung des frei verfügbaren Förderkontingents
  • Förderzusage in Form des Vertrages über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom
  • Bau und Inbetriebnahme der Anlage ab Unterzeichnungsdatum des Abnahmevertrages durch die OeMAG innerhalb von
    – 12 Monaten bei Vertragabschluss vor dem 27.07.2017
    –  9 Monaten bei Vertragabschluss ab dem 27.07.2017
  • Meldung der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber an die OeMAG
  • Tariflaufzeit 13 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage

 

Information Eigenversorgungsanteil

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Angabe des Eigenversorgungsanteils beantwortet.
FAQ Eigenversorgungsanteil

Einmalzuschuss bei Tarifförderung

Was wird gefördert?

Für die Errichtung von Photovoltaikanlagen ist gemäß ÖSET-VO 2012 in Verbindung mit der Tarifförderung ein Einmalzuschuss vorgesehen. Dieser Zuschuss stellt einen Zusatz zum erhöhten Einspeisetarif dar und kann ohne Förderzusage (Tarifförderung) nicht gesondert beantragt werden.(HINWEIS: Hierbei handelt es sich nicht um Investitionszuschüsse gemäß § 27a ÖSG 2012)

Gefördert werden neu installierte Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbemannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Wenn Sie einen Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom zum Netzparitätstarif abgeschlossen haben, besteht kein Anspruch auf den Investitionszuschuss!

Was ist bei der Einreichung der Investitionskosten zu beachten?
Spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme der Anlage muss der Anlagenbetreiber die Endabrechnung bei der Ökostromabwicklungsstelle einreichen. Hierfür müssen die jeweiligen Kosten auf dem von uns veröffentlichten Formular gesammelt eingetragen und an uns übermittelt werden.

Nähere Informationen und das Einreichformular finden sie hier: