OeMAG ÖKOSTROMFÖRDERUNGEN

Für Photovoltaikanlagen gibt es 2018 zwei Möglichkeiten für eine Förderung:

Tarifförderung (§ 12 ÖSG 2012)
Investitionszuschüsse 27a ÖSG 2012)

 

Vergleich Tarifförderung und Investitionsförderung

Einen Vergleich zwischen Tarifförderung gem §12 ÖSG 2012 und Investitionszuschuss gem § 27a ÖSG 2012 finden sie HIER zum Download.

Tarifförderung

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind (Anlagen bis inkl. 5 kWp können nur zum Marktpreis in die Bilanzgruppe aufgenommen werden). Pro Jahr steht für die Förderung von Photovoltaikanlagen ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung. Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung geregelt.Wichtige Informationen zur Fördervergabe (Tarifförderung):

Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der baulichen Maßnahmen eingereicht werden muss. Wurde bereits mit den baulichen Maßnahmen begonnen, besteht eine Kontrahierungspflicht nur mehr zum Marktpreis.

Photovoltaikanlagen, welche auf einer Freifläche errichtet werden sollen, sind nicht mehr förderfähig. 

Anlagen größer 200 kWp können nicht mehr gefördert werden. Daher ist eine Antragstellung für PV-Anlagen mit Anerkennungsbescheiden, die eine Modulspitzenleistung von über 200 kWp aufweisen, nicht möglich.

Die Kombination der Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen“ des Klima- und Energiefonds (KLIEN) mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der OeMAG ist nicht möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Klima- und Energiefonds sowie auf „umweltfoerderung.at„.

 

Die Einspeisetarife gemäß der aktuellen Verordnung finden Sie hier!

Der Ablauf der Förderung umfasst folgende Schritte:

  • Einholen der notwendigen Genehmigungen und eines gültigen Einspeisezählpunktes
  • Antragstellung bei der OeMAG
  • Zuweisung des frei verfügbaren Förderkontingents
  • Förderzusage in Form des Vertrages über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom
  • Bau und Inbetriebnahme der Anlage ab Unterzeichnungsdatum des Abnahmevertrages durch die OeMAG innerhalb von
    – 12 Monaten bei Vertragabschluss vor dem 27.07.2017
    –  9 Monaten bei Vertragabschluss ab dem 27.07.2017
  • Meldung der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber an die OeMAG
  • Tariflaufzeit 13 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage

 

Information Eigenversorgungsanteil

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zur Angabe des Eigenversorgungsanteils beantwortet.
FAQ Eigenversorgungsanteil

Einmalzuschuss bei Tarifförderung

Was wird gefördert?

Für die Errichtung von Photovoltaikanlagen ist gemäß ÖSET-VO 2012 in Verbindung mit der Tarifförderung ein Einmalzuschuss vorgesehen. Dieser Zuschuss stellt einen Zusatz zum erhöhten Einspeisetarif dar und kann ohne Förderzusage (Tarifförderung) nicht gesondert beantragt werden. (HINWEIS: Hierbei handelt es sich nicht um Investitionszuschüsse gemäß § 27a ÖSG 2012)

Gefördert werden neu installierte Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbemannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Wenn Sie einen Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom zum Netzparitätstarif abgeschlossen haben, besteht kein Anspruch auf den Investitionszuschuss!

Was ist bei der Einreichung der Investitionskosten zu beachten?
Spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme der Anlage muss der Anlagenbetreiber die Endabrechnung bei der Ökostromabwicklungsstelle einreichen. Hierfür müssen die jeweiligen Kosten auf dem von uns veröffentlichten Formular gesammelt eingetragen und an uns übermittelt werden.

Nähere Informationen und das Einreichformular finden sie hier:

Investitionsförderung Photovoltaik bei PV-Anlagen

 

In den Jahren 2018 und 2019 besteht gemäß Novelle des Ökostromgesetzes 2012 die Möglichkeit, alternativ zur Tarifförderung eine Investitionsförderung gemäß § 27a für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher zu beantragen. Zur Verfügung gestellt wird ein jährliches Kontingent in Höhe von € 15 Millionen, wobei mindestens € 9 Millionen für die Errichtung bzw. Erweiterung von Photovoltaikanlagen vorgesehen sind. Die förderfähige Anlagenleistung bei Photovoltaik-Neuanlagen beträgt bis zu 500 kWp, Erweiterungen von Bestandsanlagen um bis zu 500 kWp sind ebenfalls förderfähig. Das Ausmaß der förderfähigen Speicherkapazität kann zwischen 0,5 kWh/kWp und 10 kWh/kWp installierter Photovoltaik-Engpassleistung betragen.Die maximale Anlagengröße ist bei der Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen keinen Einschränkungen unterworfen. Zu beachten ist, dass bei einer etwaigen Beanspruchung der Tarifförderung für einen Anlagenteil die Beschränkung der maximalen Anlagengröße auf Basis der jeweils für den bestehenden Vertrag geltenden Tarifverordnung zu beurteilen ist. Bei Stromspeichern ist ebenfalls keine Beschränkung der Gesamtkapazität vorgesehen.Die Fördersätze für die Investitionsförderung gemäß § 27a ÖSG 2012 finden Sie hier.
Wichtige Informationen zur Fördervergabe (Investitionsförderung):
  • Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten (rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung bzw. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht) einzureichen ist. Wurde bereits mit den Arbeiten begonnen, besteht eine Kontrahierungspflicht nur mehr zum Marktpreis
  • Anlagen auf Gebäuden, baulichen Anlagen oder Betriebsflächen sind förderfähig (siehe noch zu veröffentlichende Förderrichtlinien)
  • Die Investitionsförderung kann nicht für einen bereits tarifgeförderten Anlagenteil beantragt werden
  • Wenn ein Antrag auf Tarifförderung für eine Photovoltaikanlage besteht, ist vor möglicher Einreichung das bestehende Ansuchen in schriftlicher Form zurückzuziehen
  • Kosten für Investitionen, die auch durch andere Bundes- oder Landesförderprogramme gefördert werden, sind nicht förderfähig
  • Eine Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Netz muss gegeben sein, eine Einspeisung in die Öko-Bilanzgruppe ist nicht zwingend notwendig (ausgenommen Erweiterungen bereits tarifgeförderter Anlagen)

Ablauf der Antragstellung

Die Antragstellung findet voraussichtlich am 12.03.2018 ab 17:00 statt. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist das Vorliegen aller für die Errichtung und den Betrieb der Anlage notwendigen Genehmigungen in erster Instanz oder Anzeigen erforderlich. Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served.

Weitere Informationen zum Ablauf der Antragstellung werden nach Veröffentlichung der Förderrichtlinien an dieser Stelle bekanntgegeben.