OeMAG ÖKOSTROMTARIFFÖRDERUNG

Die Ökostromtarifförderung gilt für Anlagen die größer als 5 kWp sind (Anlagen bis inkl. 5 kWp können nur zum Marktpreis in die Bilanzgruppe aufgenommen werden).
Pro Jahr steht für die Förderung von Photovoltaikanlagen ein Förderbudget von 8 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung geregelt.

Die Änderung der Einspeisetarifverordnung 2016 wurde am 16.12.2016 ausgegeben.
Hier finden Sie die aktuellen Einspeisetarife:

> Änderung der Einspeisetarifverordnung 2016 (ausgegeben am 16.12.2016)

Der Ablauf der Förderung umfasst folgende Schritte: 

> Einholen der notwendigen Genehmigungen und eines gültigen Einspeisezählpunktes
> Antragstellung bei der OeMAG
> Zuweisung des frei verfügbaren Förderkontingents
> Förderzusage in Form des Vertrages über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom
> Bau und Inbetriebnahme der Anlage innerhalb von 12 Monaten ab Unterzeichnungsdatum des Abnahmevertrages durch die OeMAG-Vorstände
> Meldung der Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber an die OeMAG
> Tariflaufzeit 13 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage

 

Investitionszuschuss bei PV-Anlagen

Was wird gefördert?
Gefördert werden neu installierte Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind und ab dem 09.01.2017 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Wenn Sie einen Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom zum Netzparitätstarif abgeschlossen haben, besteht KEIN Anspruch auf den
Investitionszuschuss!

Wie hoch ist die Förderung?
Der Fördertarif beträgt 7,91 Cent/kWh. Als Investitionszuschuss für die Errichtung wird zusätzlich zur Tarifförderung ein Betrag in Höhe von 40% der Investitionskosten, höchstens jedoch von 375 Euro/kWpeak gewährt.

Was ist bei der Einreichung der Investitionskosten zu beachten?
Der erforderliche Nachweis der Investitionskosten erfolgt durch die Vorlage der Rechnungen über die für die Errichtung notwendigen Kosten an die Ökostromabwicklungsstelle längstens sechs Monate nach Vertragsabschluss. Hierfür müssen die jeweiligen Kosten auf dem von uns veröffentlichten Formular gesammelt eingetragen und an uns übermittelt werden.

siehe OeMAG