Informationen zur Investitionsförderung bei PV-Anlagen und Stromspeicher ab dem 11.03.2019

Die Antragstellung für Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für PV-Anlagen und Stromspeicher ist ab dem 11.03.2019, 17:00 Uhr MEZ, ausschließlich via Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist das Vorliegen aller für die Errichtung und den Betrieb der Anlage notwendigen Genehmigungen in erster Instanz oder Anzeigen erforderlich. Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served.

Eine Information zum aktuellen Stand der Kontingentsituation für Investitionszuschüsse gemäß § 27a ÖSG 2012 finden Sie hier!
 

Allgemeines

In den Jahren 2018 und 2019 besteht gemäß Novelle des Ökostromgesetzes 2012 die Möglichkeit, alternativ zur Tarifförderung eine Investitionsförderung gemäß § 27a für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher zu beantragen. Zur Verfügung gestellt wird ein jährliches Kontingent in Höhe von € 15 Millionen, wobei mindestens € 9 Millionen für die Errichtung bzw. Erweiterung von Photovoltaikanlagen vorgesehen sind.

Die förderfähige Anlagenleistung bei Photovoltaik-Neuanlagen beträgt bis zu 500 kWp, Erweiterungen von Bestandsanlagen um bis zu 500 kWp sind ebenfalls förderfähig. Das Ausmaß der förderfähigen Speicherkapazität kann zwischen 0,5 kWh/kWp und 10 kWh/kWp installierter Photovoltaik-Engpassleistung betragen.  

Die maximale Anlagengröße ist bei der Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen keinen Einschränkungen unterworfen. Zu beachten ist, dass bei einer etwaigen Beanspruchung der Tarifförderung für einen Anlagenteil die Beschränkung der maximalen Anlagengröße auf Basis der jeweils für den bestehenden Vertrag geltenden Tarifverordnung zu beurteilen ist. Bei Stromspeichern ist ebenfalls keine Beschränkung der Gesamtkapazität vorgesehen.

Die Fördersätze für die Investitionsförderung gemäß § 27a ÖSG 2012 finden Sie hier.

Wichtige Informationen zur Fördervergabe (Investitionsförderung):

  • Bitte beachten Sie, dass ein gültiger Förderantrag unbedingt vor Beginn der Arbeiten (rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung bzw. eine andere Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht) einzureichen ist. Wurde bereits mit den Arbeiten begonnen, besteht eine Kontrahierungspflicht nur mehr zum Marktpreis
  • Anlagen auf Gebäuden, baulichen Anlagen oder Betriebsflächen sind förderfähig (siehe noch zu veröffentlichende Förderrichtlinien)
  • Die Investitionsförderung kann nicht für einen bereits tarifgeförderten Anlagenteil beantragt werden
  • Wenn ein Antrag auf Tarifförderung für eine Photovoltaikanlage besteht, ist vor möglicher Einreichung das bestehende Ansuchen in schriftlicher Form zurückzuziehen
  • Kosten für Investitionen, die auch durch andere Bundes- oder Landesförderprogramme gefördert werden, sind nicht förderfähig
  • Eine Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Netz muss gegeben sein, eine Einspeisung in die Öko-Bilanzgruppe ist nicht zwingend notwendig (ausgenommen Erweiterungen bereits tarifgeförderter Anlagen)

Ablauf der Antragstellung

Die Antragstellung ist ab dem 11.03.2019, 17:00 Uhr MEZ statt. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ist das Vorliegen aller für die Errichtung und den Betrieb der Anlage notwendigen Genehmigungen in erster Instanz oder Anzeigen erforderlich. Die Reihung der Anträge erfolgt nach dem Prinzip first come-first served.

HINWEIS: Hier finden Sie einen Leitfaden für das Ticketsystem ab 2019 für die Beantragung von Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für PV-Anlagen und Stromspeicher sowie detaillierte FAQs mit Fragen & Antworten zur Antragstellung.

Die seitens des BMNT veröffentliche Broschüre Mehr Sonnenstrom für Österreich zu den Neuerungen der kleinen Ökostromnovelle finden Sie hier.

Erbringung des Bestellnachweises (Upload-Funktion)

Nach Erhalt des E-Mails „Aufforderung zur Erbringung des rechtsverbindlichen Bestellnachweises“ ist der Förderwerber verpflichtet, binnen 3 Monaten geeignete Nachweise (zB gegengezeichnetes Angebot, Verträge etc) über die rechtsverbindliche und unbedingte Bestellung der beantragten Photovoltaikanlage bzw. des beantragten Stromspeichers zu übermitteln. Bei Stromspeicher ist zusätzlich auch ein geeigneter Nachweis zur bestehenden bzw. geplanten Photovoltaikanlage zu übermitteln (z.B. Prüfprotokoll bei bereits bestehenden Anlagen, Angebote bei geplanten Anlagen).

Der Nachweis über die Bestellung muss über den Login mit Benutzer und Passwort hochgeladen werden. Details zum Upload des Bestellnachweises entnehmen Sie dem:

Einreichung Endabrechnung

Der Fördernehmer ist verpflichtet, innerhalb von drei Monaten nach Vollinbetriebnahme die Endabrechnung des Vorhabens mit allen zur Beurteilung erforderlichen Unterlagen über das elektronischen Endabrechnungsformulars einzureichen. Wird diese Frist nicht eingehalten, so erlischt auch der Anspruch auf die vertraglich zugesicherte Förderung.

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung der elektronischen Endabrechnung nicht vor Ausstellung des Fördervertrages möglich ist! Für die Bearbeitung und Prüfung der eingereichten Endabrechnung muss der OeMAG weiters bereits ein rechtgültig unterfertigtes Vertrags-Exemplar im Original vorliegen.

Die Einreichung der Endabrechnung erfolgt ausschließlich über den Login mit Benutzer und Passwort. Im Leitfaden zur Einreichung der Endabrechnung finden Sie eine genaue Anleitung.

Förderrichtlinien

Die neuen Förderrichtlinien für die Gewährung von Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher (PV-FRL 2018) sind unter Gesetze & Regelwerk verfügbar.

30442

installierte kWp

12177

CO2-Einsparung Österreich in Tonnen

5898

glückliche Kunden

 

 

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