Lassen Sie sich von marasolar zu Solarenergie-Förderungen beraten

FÖRDERUNGEN EIGENHEIM

Sie möchten sich eine Photovoltaikanlage anschaffen, doch bei all den komplizierten Informationen wer, wann, wie, wofür eine Förderung erhält, verlässt Sie die Motivation?

Kein Problem, denn marasolar hat das Fachchinesisch durchschaut und unterstützt Sie gerne von der Beratung bis zur Förderabwicklung. Mit einem einfachen Leitfaden verhelfen wir unseren Kunden schnell und einfach zur richtigen Lösung. Erfahren Sie im Folgenden mehr über die Möglichkeiten von Förderungen, wenn Sie sich für eine Solaranlage zur Stromgewinnung entschieden haben.

Haus mit Photovoltaikanlage auf dem schwarzen Steildach

INVESTITIONSZUSCHÜSSE FÜR PV-ANLAGEN UND STROMSPEICHER

  • Beginn der Antragstellung: Anträge auf Gewährung von Investitionszuschüssen (gem. § 56 EAG idgF) für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher können ab dem 21.04.2022, 17:00 Uhr MEZ eingebracht werden.
    Nach Beginn der Ticketziehung am 21.04.2022 ist die Vervollständigung erst ab dem Folgetag möglich. Die Information zur Möglichkeit der Vervollständigung finden Sie in Ihrem Bestätigungsmail nach Ticketziehung.
  • Ticketziehung: Steigen Sie zwischen 21.04.2022 und 19.05.2022 bzw. 02.06.2022 (bei Kategorie B, C und D) ausschließlich über die OeMAG-Homepage (www.oem-ag.at) ein. Löschen Sie ggf. vorher gespeicherte COOKIE-Dateien, Browserverlauf und Cache.
  • Reihung der Anträge: Bitte beachten Sie, dass folgende Reihungskriterien für die Förderanträge (Photovoltaik und Stromspeicher) maßgeblich sind:
    • Kategorie A (0 – 10 kWp): Einreichzeitpunkt („first-come-first-served“- bzw. Windhund-Prinzip)
    • Kategorie B (> 10 – 20 kWp), Kategorie C (> 20 – 100 kWp) und Kategorie D (> 100 – 1.000 kWp): Förderbedarf in Euro/kWp und Einreichzeitpunkt

Es ist die Höhe, der für das Vorhaben benötigten, öffentlichen Finanzierung in Euro pro kWp (bezogen auf den jeweiligen Fördersatz laut EAG-Investitionszuschüsseverordnung Strom, siehe Tabelle unten) einzugeben. Die Förderanträge werden – mit Ablauf der Antragstellung – nach diesem Kriterium aufsteigend gereiht. Förderanträge mit dem geringsten Förderbedarf in Euro/kWp werden zuerst gereiht, bei gleichem Förderbedarf gilt zusätzlich der Einreichzeitpunkt. Der Förderbedarf kann nach Einreichung des Antrages nicht mehr verändert werden.

Kategoriezuteilung (A, B, C oder D): Der Förderantrag wird automatisch anhand der Engpassleistung in kWp im gezogenen Ticket einer Kategorie (A, B, C oder D) zugeordnet. Sollte die Leistung in kWp im Ticket nicht mit der Kategorie übereinstimmen, muss ein neues Ticket innerhalb des Fördercalls gezogen und damit ein neuer Antrag eingereicht werden.

Einreichung Stromspeicher (Neuerrichtung)

Das Ticket für Stromspeicher kann nur über den Förderantrag für die Photovoltaikanlage (Neuanlage oder Photovoltaik-Erweiterung) gezogen werden. Die Förderfähigkeit eines Speichers ist an den Antrag für die Photovoltaikanlage gebunden. Eine alleinige Förderung des Speichers ist nicht mehr möglich. Stromspeichererweiterungen sind nicht Gegenstand der Förderung.

Ab- und Zuschläge für Photovoltaikanlagen – je nach Anbringungsart

Innovative Photovoltaikanlagen können einen Zuschlag von 30% auf die Fördersätze erhalten. Als innovative Photovoltaikanlagen gelten folgende Anlagen:

  1. Gebäudeintegrierte Photovoltaik
  2. Schwimmende Photovoltaik
  3. Photovoltaikanlagen als Parkplatzüberdachung bei mindestens 10 Stellplätzen oder 10 Fahrradabstellplätzen
  4. Photovoltaik an Lärmschutzwänden und -wällen sowie Staumauern
  5. Agri-Photovoltaikanlagen, welche die Anforderungen gemäß § 6 Abs. 3 EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom erfüllen, mit vertikal montierten Modulen oder aufgeständerten Modulen mit einer Höhe der Modultischunterkante von mindestens zwei Metern über ebenem Boden.

Für Photovoltaikanlagen, welche auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche oder einer Grünfläche errichtet werden, ist ein Abschlag auf die Fördersätze in der Höhe von 25% vorgesehen. Dieser Abschlag entfällt gänzlich bei folgenden Anbringungsarten:

  1. an oder auf einem Gebäude oder einer baulichen Anlage, das oder die zu einem anderen Zweck zumindest drei Jahre vor Antragstellung bereits errichtet wurde
  2. auf einem durch bauliche Eingriffe geschaffenem Wasserkörper
  3. auf einer geschlossenen oder genehmigten Deponiefläche oder Altlast
  4. auf einem Bergbau- oder Infrastrukturstandort
  5. auf einer militärischen Fläche (ausgenommen militärisches Übungsgelände).

Details zu den Ab- und Zuschlägen finden Sie im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) und in der EAG-Investitionszuschüsseverordnung-Strom (06.04.2022). Diese finden Sie unter Gesetze und Regelwerk.

Leitfaden – EAG Investitionszuschüsse PV Anlagen & Stromspeicher

Die Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher wird in diesem ersten Fördercall für Investitionszuschüsse (gemäß EAG) wie folgt vergeben:

Technologie Fördercalls Fördermittel Fördersätze
Photovoltaikanlangen
und Stromspeicher
Kategorie A:
21.04.2022 bis 19.05.2022Kategorie B, C und D:
21.04.2022 bis 02.06.2022
Kategorie A: 40 Mio. Euro

Kategorie B: 20 Mio. Euro

Kategorie C: 20 Mio. Euro

Kategorie D: 20 Mio. Euro

Kategorie A: 285 Euro/kWp

Kategorie B: 250 Euro/kWp (max.)

Kategorie C: 180 Euro/kWp (max.)

Kategorie D: 170 Euro/kWp (max.)

Speicher: 200 Euro/kWh

KLIEN FÖRDERUNG 2020-2022 FÜR IHRE PHOTOVOLTAIKANLAGEN

Durch die Förderung von Photovoltaikanlagen bis 50 kWp will der Klima- und Energiefonds attraktive Anreize für die umwelt- und klimafreundliche Stromversorgung schaffen.
Gefördert werden neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. Einreichen können natürliche sowie juristische Personen.

Pro Antrag werden maximal 50 kW einer Anlage gefördert. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Für Antragstellung ab 22.12.2020 gelten folgende Förderpauschalen.

250 Euro/kWp für 0 bis 10 kWp
200 Euro/kWp für jedes weitere kWp zwischen > 10–20 kWp
150 Euro/kWp für jedes weitere kWp > 20 kWp bis 50 kWp

Eine Anlage mit 12 kWp Leistung erhält damit 10 x 250 Euro + 2 x 200 Euro = 2.900 Euro an Förderung.
Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) gibt es einen Bonus in der Höhe von zusätzlich 100 Euro/kWp.

Pro Standort kann nur für eine Photovoltaik-Anlage um Förderung angesucht werden, es können aber für unterschiedliche Standorte mehrere Anträge gestellt werden.

REGISTRIERUNG UND ANTRAGSTELLUNG

Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend solange Budgetmittel zur Verfügung stehen bis 31.12.2022 möglich. Die Einreichung verläuft online in einem zweistufigen Verfahren.

Registrierung (Schritt 1)
Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, ist eine Registrierung für das geplante Projekt erforderlich. Die Registrierung erfolgt ausschließlich online und kann ab 22.06.2020 bis spätestens 31.12.2022 durchgeführt werden.
Für die Registrierung wird eine gültige Zählpunktnummer für die Stromeinspeisung (beim Netzbetreiber zu beantragen) sowie die konkreten Daten zur Photovoltaik-Anlage benötigt.
Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für Ihr Projekt automatisch reserviert und Sie erhalten ein Bestätigungs-E-Mail mit einem individuellen Link zur Online-Plattform der Antragstellung. Registrierung und Link zur Online-Plattform sind 12 Wochen gültig, danach ist keine Antragstellung mehr möglich. Eine erneute Registrierung im Rahmen der Förderaktion ist nicht möglich. Zum Zeitpunkt der Registrierung für eine Förderung muss somit sichergestellt sein, dass die PV-Anlage innerhalb der 12-wöchigen Frist fertig gestellt und abgerechnet werden kann.

Antragstellung (Schritt 2)
Nach Errichtung der Anlage und spätestens 12 Wochen nach dem Zeitpunkt der Registrierung kann der Antrag mit allen notwendigen Unterlagen über die Online-Plattform gestellt werden. Der Zugangslink zur Online-Plattform wird im Bestätigungs-E-Mail der Registrierung übermittelt. Ist die Anlage bereits errichtet und sind alle erforderlichen Unterlagen vorhanden, können Registrierung und Antragstellung auch unmittelbar nacheinander durchgeführt werden.

Auszahlung
Nach positiver Prüfung durch die Mitarbeiter der KPC und Genehmigung Ihres Projektes erfolgen die Mittelanforderung beim Klima- und Energiefonds und anschließend die Überweisung auf Ihr Konto.

Budget: ca. 22 Mio.

Alle weiteren Infos unter: https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen/photovoltaik-2020.html

MARKTPRÄMIE FÜR EINGESPEISTEN PV-STROM

Die Marktprämie ist die neue Förderung für eingespeisten PV-Strom und ersetzt damit die bis dato mögliche OeMAG Tarifförderung (laufende OeMAG Verträge bleiben unangetastet).

Anwendbar für

  • PV-Neuanlagen/Erweiterungen > 10 kWp

ÜBERSICHT

  • Die Marktprämie ist ein Aufschlag zu dem Referenzmarktwertes (ist in etwa vergleichbar mit dem am Markt gehandelten durchschnittlichen Strompreis).
  • Im Zuge der Antragsstellung ist vom Antragsteller die Höhe des wirtschaftlich notwendigen Strompreises der PV-Anlage einzumelden (erfolgt über ein Gebot im Zuge der allg. Ausschreibungsrunde).
  • Die Reihung der Förderanträge erfolgt nach dem eingemeldeten Strompreis (Cent pro kWh). D.h. die Anträge werden, beginnend mit dem Projekt mit dem niedrigsten eingemeldeten Strompreis, vergeben bis das Fördervolumen der Ausschreibung ausgeschöpft ist.
  • Im Zuge der Antragstellung ist eine monetäre Sicherheit (5€/kWp) zu hinterlegen, bei Vertragsannahme eine zweite Sicherheit (45€/kWp). Wird die Anlagen nicht bzw. nicht zeitgerecht errichtet, verliert der Antragsteller die Sicherheiten (für Anlagen <100 kW ist nur im Fall der nicht bzw. nicht zeitgerechten Errichtung eine Pönale von 50€/kWp rückwirkend zu zahlen).
  • Ein Höchstwert für den eingemeldeten Strompreis wird vom Gesetzgeber vorgegeben (Festlegung über VO). Eingemeldete Gebote mit einem höheren Strompreis sind ungültig.
  • Die Marktprämie wird pro Monat über einen Zeitraum von 20 Jahren ausbezahlt.
  • Es finden mindesten 2 Ausschreibungsrunden jährlich mit einem gesamten jährlichen Ausschreibungsvolumen von mindestens 700 MW statt.
  • Für die Abwicklung zuständig ist die EAG-Abwicklungsstelle

DETAILS

Für PV-Anlagen auf landwirtschaftlicher Nutzfläche und im Grünland gilt ein Abschlag von 25 %.

Der Abschlag entfällt für folgende Anlagen zu Gänze oder teilweise (Festlegung über VO erforderlich):

  • Anlagen, die auf einer Agri-PV-Fläche* errichtet werden und durch die Errichtung die hauptsächliche landwirtschaftliche Nutzung nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt wird. (*eine       Grundfläche, die gleichzeitig zur Stromproduktion mittels PV und zur landwirtschaftlichen Produktion genutzt wird)
  • Anlagen, die auf oder an einem Gebäude oder einer baulichen Anlage, das oder die zu einem anderen Zweck als der Erzeugung von Strom aus Photovoltaikanlagen und zumindest drei Jahre vor Antragstellung auf Förderung fertiggestellt wurde, errichtet werden
  • Anlagen, die auf einem durch bauliche Eingriffe geschaffenen Wasserkörper errichtet werden
  • Anlagen, die auf einer geschlossenen oder genehmigten Deponiefläche oder einer Altlast errichtet werden
  • Anlagen, die auf einem Bergbau- oder Infrastrukturstandort errichtet werden
  • Anlagen, die auf einem militärischen Übungsgelände errichtet werden.
    Rückzahlung des Mehr-Erlöses durch die Stromvermarktung ist für PV-Anlagen ab 5 MWp erforderlich.
    Die Anlage muss an das österreichische öffentliche Elektrizitätsnetz angeschlossen, nach Maßgabe der technischen und organisatorischen Regeln gemäß § 22 des Energie-Control-Gesetzes ferngesteuert regelbar und mit einem Lastprofilzähler bzw. intelligenten Messgerät ausgestattet sein.

ABLAUF DES VERGABEVERFAHRENS

  • Antragstellung vor Projektstart erforderlich
  • Einbringung der Gebote für eingespeisten Strom durch die Antragsteller
  • Prüfung der eingebrachten Gebote (verspätete oder unzulässige Gebote werden ausgeschieden) durch die EAG Abwicklungsstelle
  • Reihung der Projekte vom niedrigsten zum höchsten Gebotswert für den eingespeisten Strom
  • Zuschlagserteilung, bis das Ausschreibungsvolumen erschöpft ist
  • Veröffentlichung der Zusagen
  • Abschluss eines Fördervertrages mit der EAG-Abwicklungsstelle und Abschluss eines Vertrags mit einem Stromvermarkter erforderlich
  • Errichtung und Inbetriebnahme der Anlage unter Beachtung der Fristen zur Inbetriebnahme – siehe im Folgenden Punkt 3 „Allgemeine Fristen zur Inbetriebnahme“.

Bislang liegt nur das Erneuerbaren Ausbau Gesetz vor. In den nächsten Wochen bzw. Monaten werden die entsprechenden Begleitverordnungen erstellt (und einer öffentlichen Begutachtung unterzogen) und Förderrichtlinien erstellt die weitere Details die Fördersätze regeln. Hierin werden weitere Details geregelt.

ALLGEMEINE FRISTEN ZUR INBETRIEBNAHME

Für eine erfolgreiche Ausschüttung einer Förderung müssen gesetzlich festgelegte Inbetriebnahmefristen eingehalten werden. Grundsätzlich sind die angesetzten Inbetriebnahmefristen für beide Förderungen zwar ident, die möglichen Verlängerungen (unten in Klammer) für Anlagen über 100 kWp allerdings unterschiedlich. Wichtig, eine Fristverlängerung kann nur beantragt werden, wenn die Verzögerung für eine Inbetriebnahme nicht selbst verschuldet ist.

  • Inbetriebnahmefristen  Marktprämienförderung (§ 34 EAG)
    6 (+3) Monate bis 100 kWp
    12 (+12) Monate ab 100 kWp

KONTAKT AUFNEHMEN

Wussten Sie, dass Ihnen Fördermittel zustehen, wenn Sie sich entscheiden, eine Solaranlage zu kaufen oder zu mieten?

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